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Foto: Gemeinde Denzlingen
v.l.n.r.: Bürgermeister Markus Hollemann, Dieter Ohmberger, Helmut Kunkler

Das Denzlinger Geschehen für die Nachwelt erhalten – 21. Jahresrückblick im Rathaus vorgestellt

92 Seiten Denzlinger Geschichte des Jahres 2017, festgehalten von Dieter Ohmberger und Helmut Kunkler, sind ab sofort in Form des 21. Jahresrückblick in gebundener Form erhältlich.

Der schriftliche Nachweis eines aktiven Dorflebens von Helmut Kunkler in vielen Arbeitsstunden ausgewählt und chronologisch zusammengestellt, umfasst alleine 61 Seiten. Dazu kommen Auszüge aus der Denzlinger Geschichte, die Dieter Ohmberger akribisch zusammengetragen und aufbereitet hat. So wählte Ohmberger in dieser Ausgabe das Brunnen- und Kriegerdenkmal, den Friedhof bei der St. Severinsruine am Mauracher Berg und die Geschichte des Denzlinger Obstmarktes aus. Wir erfahren, dass der Gemeinderat 1912 den Bau des Brunnendenkmals anlässlich des Wasserleitungsbaus im Jahr zuvor beschloss und dass ein gewisser Ernst Sonntag im gleichen Jahr den Antrag auf eine Familiengrabstätte am Mauracher Berg stellte, dem Anfang 1913 stattgegeben wurde. Der intensive Obstanbau zu Beginn des letzten Jahrhunderts bescherte der Gemeinde einen über die Gemeindegrenzen hinaus bedeutenden Obstmarkt, dessen Eingangstor im Volksmund „Brandenburger Tor“ genannt wurde.

Ohmberger hat aber auch die Geschichte zweier in Denzlingen angesiedelter Firmen beleuchtet und niedergeschrieben. Es handelt sich mit der Rolf Fehrenbach GmbH um einen Elektrotechnikbetrieb und mit der Metzgerei Linder um ein alteingesessenes Glottertäler Unternehmen, das seit einigen Jahren seinen Produktionsbetrieb in das Denzlinger Gewerbegebiet Türleacker verlegt hat.

Ein Namensverzeichnis der im Jahresrückblick erwähnten Personen und eine von Denzlinger Jugendlichen erstellte Wetterstatistik komplettieren den Jahresrückblick, an dessen Gelingen neben den beiden Redakteuren Ohmberger und Kunkler auch Lektor Wolfgang Schüller und Patrick Dir vom Medienhaus Denzlingen einen großen Anteil hatten. Die Bilder steuerte Helmut Gall bei.

Ein emotionaler Höhepunkt des vorliegenden Werkes ist ein berührendes Gedicht, das der Denzlinger August Oswald als Soldat seiner Familie 1943 zum Osterfest aus Ilmensee in Russland geschickt hat. Dessen Töchter Rita und Helga haben die Zeilen nicht nur zum Abdruck zur Verfügung gestellt, sondern bei der heutigen Vorstellung auch vorgelesen.

Der Denzlinger Jahresrückblick, dem Patrick Dir vom Medienhaus Denzlingen farbige Bilder im Innenteil spendiert hat, hat eine Auflage von 600 Exemplaren. Er ist ab sofort für 2,50 Euro bei der Bäckerei Dick, dem Bahnhofskiosk, der Buchhandlung Losch, dem Hofladen Schwab, der Mediathek, im Rathaus, bei Schreibwaren Markstahler und bei Toto-Lotto Allgeier erhältlich. Außerdem erhält jeder Denzlinger Neubürger ein Exemplar zur Begrüßung.

Quelle: „Internet-Tageszeitung REGIOTRENDS“