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Rückgrat für Radverkehr im Breisgau – Regierungspräsidium und Stadt Freiburg informierten zu Planungsstand des Radschnellweges RS 6 von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen

„Der Radschnellweg RS6 wird ein wichtiges und herausforderndes Projekt“, ist Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer überzeugt. Das ließe sich schon am großen Interesse am heutigen Informationstermin feststellen, so die Regierungspräsidentin.
Sie und Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn hatten gemeinsam zur Besichtigungsradtour eingeladen und neben Bundes- und Landtagsabgeordneten waren auch zahlreiche Bürgermeister der Anrainergemeinden der Einladung gefolgt.

„Dieser Radschnellweg wird sich zum Rückgrat des regionalen Radverkehrsnetzes für Pendler und Freizeitradler entwickeln“, zeigte sich Bärbel Schäfer überzeugt. Sie sei sich der Unterstützung der gesamten Regio gewiss, so die Regierungspräsidentin.
„Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen“, ergänzte Schäfer.

„Der Radschnellweg ist ein Großprojekt über die Gemarkungsgrenzen hinweg“, so Oberbürgermeister Martin Horn. Es sei eine Maßnahme, die der Verkehrswende in der Regio einen weiteren Schub geben werde. Er rechne allein für den kleineren Teil des Radweges auf Freiburger Gebiet mit Investitionen von rund zehn Millionen Euro.

Die Planer des Regierungspräsidiums, die in Vertretung des Landes-Verkehrsministeriums die rund 21 Kilometer langen Teilstrecken von der Stadtgrenze Freiburg bis nach Waldkirch beziehungsweise Emmendingen bauen werden, rechnen mit einem Baubeginn bis zum Jahr 2027.
Zuvor sollen schon Teilstrecken für die erwarteten 12.000 Radler pro Tag fertiggestellt werden.
Bis Ende 2020 wolle man die Vorzugsvarianten festlegen und mit den Planungen beginnen. Dabei sollen Kommunen und vor allem die Bevölkerung in die Planungen einbezogen werden. So sind eine Kick-off-Veranstaltung, mehrere Trassenspaziergänge und die engere Einbindung von Bürgern geplant.

Allein für die Planung rechnet das Regierungspräsidium mit Kosten von 1,4 Millionen Euro. Allerdings fließen hier Fördergelder des Bundes in Höhe von 1,1 Millionen Euro.

Die heutige Befahrung umfasste die möglichen Gabelungspunkte, an der sich die Trasse in Richtung Emmendingen und Waldkirch teilen wird.

Was sind Radschnellwege?:
Radschnellwege sind in Deutschland und Baden-Württemberg etwas komplett Neues. Sie sollen auf eigenständigen Trassen verlaufen und ein sicheres und störungsfreies Radfahren erlauben. Sie sollen in eine Fahrtrichtung über drei, im Begegnungsverkehr über mindestens vier Meter Breite verfügen und möglichst kreuzungsfrei sein. Sie sind für Radfahrer gedacht, die größere Strecken zurücklegen. Das sind zumeist Pendler oder Fernreisende.
Radschnellwege zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie mindestens fünf Kilometer lang sind und möglichst keine großen Steigungen beinhalten. Das Land Baden-Württemberg erkennt die Bedeutung von Radschnellwegen bereits im Koalitionsvertrag an.

Quelle und Foto: Internetzeitung RegioTrends, www.regiotrends.de


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